Angststörungen und Zwangsstörungen

Angststörungen sind psychische Störungen, bei denen Angstreaktionen zu stark ausfallen. Bei Zwangsstörungen können sich die Betroffenen nicht gegen Dränge wehren, etwas Bestimmtes zu tun oder zu denken.

Angststörungen

Angststörungen zeichnen sich durch eine extreme Überschätzung einer Gefahr aus. Das kann so weit gehen, dass Angst ohne jegliche konkrete Bedrohung auftritt (beispielsweise Panikattacken ohne Anlass). Dabei ist auch die Angstreaktion an sich übersteigert, mit stärkeren geistigen oder körperlichen Anzeichen und längerer Dauer. Meistens wissen die Betroffenen, dass ihre Ängste übertrieben sind, können jedoch trotzdem nichts dagegen tun, außer die entsprechenden Situationen zu vermeiden. Dieses Vermeidungsverhalten kann jedoch auch zu einer starken Belastung führen, beispielsweise wenn jegliche sozialen Kontakte aufgrund einer sozialen Phobie gemieden werden. Die emotionale Belastung durch die Phobie selbst und durch das Vermeidungsverhalten ist ein wichtiges Kriterium für die Diagnose.

Besteht die Angst gegenüber einem konkreten Objekt oder einer bestimmten Situation, wird von einer Phobie gesprochen.

Häufige Phobien sind:

  • Tierphobien (bspw. Spinnenphobie)
  • Höhenangst
  • Hämatophobie (Angst vor Blut)
  • Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen)
  • Flugangst.

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Prof. Dr. Johannes Moskaliuk

Johannes Moskaliuk ist promovierter Diplom-Psychologe und Geschäftsführer der ich.raum GmbH. Er arbeitet als Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen und hat eine Professur für Psychology and Management an der International School of Management in Frankfurt und Stuttgart. Johannes Moskaliuk hat das Konzept des ich.raum Coaching entwickelt, dass Theorien und Methoden aus unterschiedlichen Coaching-Traditionen verbindet.