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Coaching mit dem inneren Team vorbereiten

Coaching mit dem inneren Team vorbereiten: fünf Schritte, Notizvorlage und passende Anleitungen für Teamkonferenz, Kartenarbeit und Führungsfragen.

Leere Haftnotizen und ein Stift neben einer weißen Tastatur auf einem Holztisch.

Foto: Kelly Sikkema / Unsplash. Bild: https://unsplash.com/photos/brown-sticky-notes-on-apple-keyboard-jr61kHaWKek – Unsplash License.

Sie möchten im Coaching mit dem inneren Team arbeiten? Bereiten Sie zunächst die konkrete Frage und einen passenden Rahmen vor. Papier, einige leere Karten und ein Stift genügen. Hier finden Sie eine Vorbereitungshilfe und die passenden Anleitungen für den nächsten Schritt.

Welche Anleitung passt zu Ihrem Anliegen?

Vorbereitung in fünf Schritten

  1. Situation eingrenzen. Wählen Sie eine konkrete Frage, etwa: „Wie möchte ich auf die Anfrage reagieren, eine zusätzliche Aufgabe zu übernehmen?“ Notieren Sie auch äußere Bedingungen wie Zeit, Zuständigkeiten und Erwartungen anderer.
  2. Auftrag vereinbaren. Klären Sie gemeinsam, was am Ende hilfreich wäre: mehr Überblick, eine offene Frage oder die Vorbereitung einer Entscheidung. Eine Lösung muss nicht sofort entstehen. Der Leitfaden Auftrag klären unterstützt diesen Schritt.
  3. Das Bild anbieten. Fragen Sie als Coach: „Möchten Sie Ihre unterschiedlichen Gedanken wie Beiträge einer Teambesprechung betrachten?“ Wenn das nicht passt, sammeln Sie die Gedanken als einfache Liste. Die Person entscheidet über die Darstellungsform.
  4. Material bereitlegen. Verwenden Sie zunächst höchstens fünf Karten für unterschiedliche Perspektiven und eine zusätzliche Karte für den Überblick als Teamleitung. Namen und typische Sätze wählt der Coachee selbst. Stühle oder Bodenmarkierungen sind optional; auch ein Blatt oder digitale Textfelder reichen.
  5. Abschluss mitdenken. Lassen Sie Raum für die Fragen: „Was ist klarer geworden? Was bleibt offen? Was beobachte oder kläre ich als Nächstes?“ Vereinbaren Sie, wann Sie auf die Ergebnisse zurückkommen.

Notizzettel für den Start

Meine konkrete Situation: …
Meine Frage an das innere Team: …
Heute wäre für mich hilfreich: …
Diese äußeren Bedingungen stehen fest: …
Diese Informationen fehlen noch: …
So möchte ich die Perspektiven sichtbar machen: …
Zum Abschluss möchte ich festhalten: …

Fiktives Beispiel: Eine Person möchte eine zusätzliche Aufgabe prüfen. Sie notiert als Ziel „Meine widersprüchlichen Gedanken verstehen“, als Rahmenbedingung „Zwei laufende Projekte“ und als offene Frage „Welche Aufgabe könnte entfallen?“. Damit beginnt die Teamkonferenz mit einer konkreten Situation. Die innere Klärung ersetzt nicht das spätere Gespräch über die Arbeitsverteilung.

Worauf der Coach achtet

Begleiten Sie den Prozess, ohne Namen, Bedeutungen oder vermeintlich verborgene Anteile vorzugeben. Der Coachee entscheidet, welche Perspektive wann gehört wird. Erst wird zugehört, anschließend über mögliche Handlungen entschieden. Auch unangenehme Gedanken müssen nicht umgesetzt werden. Ein mögliches hilfreiches Anliegen ist eine Frage, keine Deutung, die jemand übernehmen muss.

Wenn die Darstellung unangenehm wird, beenden Sie den Rollenwechsel und sprechen ohne Rollen über die Situation weiter. Die Karten sind eine Reflexionshilfe, keine Persönlichkeitstypen und kein diagnostischer Test.

Häufige Fragen

Brauche ich ein PDF oder ein gekauftes Kartenset?

Nein. Die verlinkten Anleitungen und Kartenimpulse sind vollständig direkt auf der Website nutzbar. Sie können die Notizfelder abschreiben, kopieren oder ausdrucken.

Wo finde ich den vollständigen Ablauf?

Im oben verlinkten Beitrag zur inneren Teamkonferenz finden Sie alle Schritte und Abschlussfragen. Diese Vorbereitungshilfe hilft Ihnen, mit einer geklärten Frage und passenden Materialien zu beginnen.

Weiterdenken.