Mit Prokrastination umgehen: Fünf Tipps

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Prokrastination meint: Du schiebst Dinge auf die lange Bank. Du erledigst nicht, was zu tun ist. Wenn Du nicht zögern würdest, könntest Du viel erreichen. Du würdest Deine Zeit effektiv nutzen und jeden Tag eine Menge Dinge erledigen. Mit der Zeit wird Dir das viel Erfolg bringen.

Es scheint, als ob wir etwas im Inneren hätten, das versucht, unsere Pläne auf Schritt und Tritt infrage zu stellen und zu verhindern, dass wir vorankommen. Dann scheint jede andere Aktivität angenehm und für das, was wir tun müssen, können wir uns kaum noch motivieren. 

Prokrastination kann ein unglaublich herausforderndes Hindernis sein, das es zu überwinden gilt. Die folgenden fünf Strategien können Dir dabei helfen, eine Lösung zu finden. 

Erledige eine Aufgabe sofort. 

Je länger Du darüber nachdenkst, etwas zu tun, desto mehr Gründe wird Dein Verstand finden, um Dich davon abzuhalten, es zu tun. Hast Du jemals bemerkt, wie Du eine großartige Idee bekommst, aber dann findest Du schnell zahlreiche Gegenargumente? Das ist dasselbe Prinzip. 

Bevor Du die Gelegenheit hast, darüber nachzudenken, tue es einfach. Je länger Du nachdenkst, Dich entspannst oder zögerst, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du etwas tust. Du hast nur wenige Sekunden Zeit, um Maßnahmen zu ergreifen, bevor Dein Gehirn anfängt, Dir im Weg zu stehen. Los geht’s!

Setze Dir ein Zeitlimit. 

Das ist besonders hilfreich, wenn es darum geht, eine große Aufgabe zu bewältigen. Anstatt zu versuchen, alles auf einmal zu tun, sage Dir, dass Du eine Stunde oder 30 Minuten arbeiten wirst. Probiere aus, was für Dich funktioniert. Wenn klar ist, wann ein erster Zwischenstopp geplant ist, kann Dir das den Start erleichtern. Sobald Du begonnen hast, wirst Du vielleicht feststellen, dass es einfach ist, weiterzumachen. Ein Trick: Verwende einen Timer, der Dir zeigt, woran Du bist. Es kann eine Herausforderung sein, in kurzer Zeit, möglichst viel zu erledigen. 

Mach den ersten Schritt. 

Der Einstieg ist oft der schwierigste Teil. Mache Dir den Einstieg so einfach, dass Du nicht scheitern kannst. Musst Du einen Bericht schreiben? Oder eine Präsentation erstellen. Sag Dir selbst, dass Du nur einen Absatz schreiben wirst, oder nur eine erste Folie. Wenn das zu schwer und zu groß ist, schreib’ nur den ersten Satz. Wenn Du erst mal angefangen hast, kannst Du Dich leicht entscheiden, weiterzumachen. Es ist erstaunlich, was dieser kleine Trick bewirkt. 

Beginne den Tag mit etwas Wichtigem. 

Wir beginnen den Tag gerne mit den einfachen Dingen, den Dingen, die nicht allzu lange dauern werden. Leider ist es umso schwieriger, die Arbeit an den großen und wichtig Dingen zu starten, je länger Du es hinauszögerst. Du kannst das vermeiden, indem Du morgens als Erstes die größeren, weniger angenehmen Aufgaben angehst. Bewahre die einfachen Aufgaben für später am Tag auf. Du kannst die kleinen Dinge angehen, wenn Du ohnehin in einem Leistungstief bist, oder Deine Motivation nachlässt. 

Finde heraus, was Dich ablenkt. 

Ablenkungen können reizvoll sein. Ob es nun darum geht, Deinem Freund eine SMS zur Planung des Wochenendes zu schreiben oder ein paar weitere Spiele von Candy Crush zu spielen, Ablenkungen sind angenehmer, als das zu tun, was eigentlich getan werden muss. Nutze Deine Ablenkungen als Belohnung. Sage Dir selbst, dass Du das tun kannst, was Du wirklich tun willst, nachdem Du eine bestimmte Menge an Arbeit erledigt hast. Du wirst Deine Arbeit erledigen und dennoch Spaß haben, bevor der Tag vorbei ist.

Wie viel schiebst Du auf? Wie sehr beeinflusst es Dein Leben? Was könntest Du erreichen, wenn Du das Aufschieben reduzieren könntest? Es gibt viele Strategien für den Umgang mit Prokrastination. Der Trick ist, herauszufinden, welche davon für Dich am effektivsten ist. Probiere die Methoden aus, die Dich ansprechen. Entscheide selbst, wie Du Deine Prokrastination am besten den Griff bekommst.